Des Teufels Griller oder wie ich
zum Käsekrainer wurde
David M. Lorenz
SILBER
Archiv
3
Der Dschungel ruft
Georg Hahn
Filmclub Regensburg
4
Fleisches Lust
Eric Grun
Film- und Videoclub Landshut
SILBER
DAFF
5
Gefährliche Beichte
Ute + Peter Riecken
VFC Rendsburg
BRONZE
6
Ana
Pascal Schröder
BRONZE
Archiv
7
Immi halt mal
Ralf Kloda
BSW Filmgruppe Dortmund
8
Morgenstimmung
Josef Pettinger
FC Teck e.V.
SILBER
Archiv
9
Sein Kreuz
Harald Lorenz
EM
BRONZE
10
(K)ein Tag wie jeder andere
Roland Jungnickel
Reutlinger Filmclub
BRONZE
Archiv
11
Martern aller Arten
Valentin Klavsburg
12
Pech gehabt
Fritz Jordan
FVC Ansbach
13
Raketen - Dieter
Ludwig Faber
LAFC
14
Das Tina - Syndrom
Volker Krieger
Filmclub Dortmund
BRONZE
Archiv
15
Das Geschenk
Ralf Kloda
BSW Filmgruppe Dortmund
BRONZE
Archiv
16
Ticket to Tomato
Isabella von der Weth u. Manfred
Obermeyer
Futura Film-Club Düsseldorf
SILBER
Archiv
17
Spülverderber
Matthias Spehr
Monte Video Rostock
SILBER
DAFF
18
Albtraum Gesundheitsreform
Arbeitsgruppe Spielfilm im
Film- und Videokreis Leverkusen
GOLD
DAFF
19
Die Fremde
Peter O. Kellerer
EM
20
Hallertau
Rabea Spindler
Film- und Videoclub Landshut
GOLD
DAFF
21
Raucher hilft Straße
Wolfgang Kuhn
EM
BRONZE
22
BRÙ-CÉ-KAÉ!
Holger Tressin
Futura Film-Club Düsseldorf
BRONZE
23
Das Handy
Silvia Kaiser
SILBER
DAFF
24
Mord im Keller
Erhard H. Franke
Filmclub Frankfurt
BRONZE
25
La nuit passée
Eileen Byrne
EM
GOLD
DAFF
26
Mir geht es gut
Jakob Barton
SILBER
DAFF
27
Verhängnisvoller Kirschsaft
Matthias Spehr
Monte Video Rostock
SILBER
DAFF
28
Die Puppe
Marcus Siebler
Film- und Videoclub Landshut
BRONZE
Archiv
29
Ice Age war gestern
Günter Böhm
Video-AG Drais-Realschule
Karlsruhe
BRONZE
Archiv
Bundesfilmfestival SPIELFILM 2009 Eine Betrachtung von Helga Plank / Frankfurt „Die wollen nur spielen...“ Wenn eine Kulturdezernentin wie Rita Thies für ein Filmfestival eine Lanze bricht, ist das schon an sich ein Glücksfall. Wenn sie ihre schöne Stadt als Unterstützerin darstellt, ein weiterer. Sie würdigt damit ein Kulturereignis der besonderen Art, das für Hessen von Jahr zu Jahr an Bedeutung gewinnt. Die Kategorie SPIELFILM hat ein neues Zuhause. Das Forum, das die bedeutsame Wiesbadener Leibniz-Schule dem nichtkommerziellen Filmschaffen bietet, ist ideal und sein atmosphärisches Kino-Kellergewölbe vom Feinsten. Christine Wilkerling, neue 1. Vorsitzende des Hessischen Landesverbandes, interpretiert den Begriff SPIELFILM in ihrer Eröffnungsansprache so: „Ein Spiel mit Identitäten, das Illusionen zulässt und die Zuschauer zu Komplizen macht. Guter Spielfilm weckt Innovativkraft, lässt teilnehmen, fördert Kunstverständnis und weckt Gefühle.“ Ein guter Spielfilm „schärft“ – um mit der auf diesem Festival erfreulich vertretenen Jugend zu sprechen. Apropos „schärft“…. „der beißt nicht, der will nur spielen“, könnte man scherzhaft satirisch ableiten. Nein – bissig sind sie wirklich nicht, die Filminhalte. Das Themen- Spektrum reicht von avantgardistisch bis kriminell, von komisch bis zartbitterrealistisch, von flach bis poetisch. Äußerst erfrischend – ein Jugend-Film nach klassischem Vorbild, „Verhängnisvoller Kirschsaft“, der erleben lässt, wie die Saat bei den Filmschaffenden aufgeht. 29 eingereichte Filme galt es für die 5-köpfige Jury wahrzunehmen mit allen Sinnen und nach Kriterien wie Idee, Stil, Ton, Atmo, Musik, Text, Bildgestaltung, Licht, Kameraführung, Schnitt u.u.u. in 3 Medaillenkategorien einzuteilen, ein Unterfangen, das von allen höchste Sensibilität fordert. Herbert DuBois – Eschborn / Agi Fleischmann – Hirschaid / Jakob Fuhr – Mainz / Helmut Raatschen, Erftstadt / u. Eva Schulmeyer – Ludwigsburg unter bester Strukturierung des Juryleiters Jürgen Richarz aus Ennepetal wurden diesem Anspruch in souveräner Weise gerecht, wenn auch ihre Bewertung 3 x Gold / 9 x Silber / 11 x Bronze und 6 x ohne als etwas streng empfunden wurde. Von den 23 verliehenen Medaillen seien die 3 mit Gold ausgezeichneten hier besonders erwähnt: • Die Gemeinschaftsarbeit – Albtraum Gesundheitsreform – vom FVK-Leverkusen • Von Rabea Spindler – Hallertau – vom FVC-Landshut • Von Eileen Byrne – La nuit passèe – 6 Filme fielen leider durch das Raster und durften sich nur der Teilnahme erfreuen. 9 der 29 Filme erhielten eine Weitermeldungslizenz. Bei den bevorstehenden DAFF in Hamburg wird dann weiter Schicksal gespielt Aus vollem Filmerherzen den Gewinnern dieser Chance Glückwünsche und toi-toi-toi ! Dass Rahmenprogramme stimulierend wirken ist die Erfahrung aller Ausrichter. Dass die außerfilmischen Bemühungen wie die um das leibliche Wohl denen der Autoren nicht nachstehen sollen, ebenfalls. Was diese an Fantasie in ihre Filme stecken, verbacken, salatieren und dekorieren viele hilfreiche Hände in Wiesbaden jeweils auf‘s Appetitlichste. Unmöglich, ein solches Buffet zu ignorieren. Es verdient ein Extra-Danke. Dasselbe gebührt der Technik, deren einwandfreies Funktionieren auf gute Vorbereitung schließen lässt. Ein Bravo den Kollegen Ast und Seifert. Eine Stadtrundfahrt als Pausenfüller hatte Erholungswert. Das Begrüßungsprogramm am Freitagabend brachte Drive und Auftaktstimmung. Der Samstagabend bei gutem Essen und Kuturprogramm – Gesang mit Klavierbegleitung aus Musicals mit Monika und Michael Reuter – beste Stimmung mit zusätzlichem Quiz-Vergnügen. Alles gut durchdacht und Filmerinteressen entsprechend. Die Tatsache, dass der BDFA den Amateur- gegen den Autoren-Status einwechselte, hatte zur Folge, dass sich das Niveau der Filme aller Kategorien gesteigert hat. Eine ermutigende Entwicklung, die Rainer Drews, Gesamtleitender dieses Bundfilmfestivals, mit folgendem Zitat unterstreicht: „Lieber etwas weniger Wettbewerbsfilme, dafür aber qualitativ hochwertigere….- Der gute Medaillenstand der letzten Jahre lässt immerhin hoffen“ .Er und sein Nachfolger als langjähriger Clubleiter in der Leibniz-Schule, Dr. Stefan Vogel, wissen, wovon sie sprechen, orientiert sich doch ihr Filmkreis nicht nur an altbewährt Traditionellem sondern gibt sich engagiert und progressiv in Richtung Nachwuchs. In diesem Sinne – allzeit „Gut Licht“, insbesondere dieser Kategorie SPIELFILM !